Verhalten bei Wildunfällen – Gefahr in der dunklen Jahreszeit

Verhalten bei Wildunfällen – Gefahr in der dunklen Jahreszeit

Die dunkle Jahreszeit steht vor der Tür und die Tage werden wieder kürzer. Was das für Autofahrer bedeutet, ist klar: Die Gefahr von Wildunfällen ist hoch. Etwa fünf Prozent aller Unfälle im Straßenverkehr sind auf das Zusammentreffen mit wilden Tieren zurückzuführen. Besonders auf dem Weg zur Arbeit oder nach Feierabend ist das Risiko enorm, denn Wildtiere sind nachtaktiv. Wir geben Ihnen die besten Antworten: Verringern Sie die Gefahr von Unfällen! Aber wer zahlt eigentlich im Schadensfall und wie sieht das richtige Verhalten bei Wildunfällen aus?

Verhalten bei Wildunfällen: Hohes Risiko bei Dunkelheit

Wildtiere, also Wildschweine, Rehe und Co., sind nachtaktiv. Besonders in der Dämmerung und bei Nachtfahrten ist daher mit einem erhöhten Risiko zu rechnen. Im Winter gehören Wildunfälle sogar zu den häufigsten Ursachen eines Verkehrsunfalls. Aber auch im Sommer sind Sie vor einem Wildunfall nicht sicher. Seien Sie daher besonders wachsam, wenn Sie an dichten Wäldern oder auf einsamen Landstraßen unterwegs sind. Am Straßenrand finden wilde Tiere gute Futterpflanzen.
Insbesondere von September bis Januar sowie im Juli und August ist das Risiko von Wildunfällen besonders hoch. In diesem Zeitraum befinden sich die Tiere in der Brunft, also in der Paarungszeigt, was zu einem impulsiven und unkontrollierten Verhalten führen kann. Die Tiere springen dann plötzlich und unvermittelt auf die Straße. Die Gefahr von Wildunfällen steigt immens. Ein Wildunfall ist dann nicht immer zu vermeiden…

Ein Rehbock steht am Straßenrand. (Verhalten bei Wildunfällen)

Natürliche Camouflage – Das Fell von Wildtieren ist besonders im Herbst eine gute Tarnung. Besonders in Wäldern und an Straßen mit dichter Vegetation sollten Autofahrer besonders aufmerksam sein

Das richtige Verhalten bei Wildunfällen

Jedes Jahr passieren in Deutschland über 200.000 Wildunfälle, bei denen mehr als 2700 Menschen verletzt werden – 15 sogar tödlich. Diese Bilanz zeigt, wie gefährlich Wildunfälle sein können, insbesondere dann, wenn die Autofahrer unbedacht und falsch reagieren. Der größte Fehler ist das Ausweichen. Der Aufprall mit einem Wildtier ist heftig, eine Kollision mit dem Gegenverkehr oder einem Baum aber noch viel schlimmer. Versuchen Sie das Lenkrad daher festzuhalten und treten Sie kräftig auf die Bremse, um das Tempo zu minimieren und die Aufprallgeschwindigkeit möglichst klein zu halten.
Nach einem Wildunfall ist es wichtig, dass Sie Ruhe bewahren. Wie bei allen Unfällen gilt: Sichern Sie zunächst die Unfallstelle ab! Ein Warndreieck und eine Weste sind wichtig. Anschließend sollten Sie die Polizei informieren. Die Beamten wissen in der Regel auch, ob ein Tierarzt oder der zuständige Jäger kontaktiert werden muss. Lassen Sie sich eine Wildschadenbescheinigung ausstellen, die Sie später der Versicherung vorlegen können. Für die Abwicklung von Wildunfällen ist dies manchmal erforderlich.
Wichtig: Versuchen Sie dem verletzten Wildtier niemals zu helfen! Es befindet sich möglicherweise in einem starken Angstzustand und kann daher aggressiv reagieren. Außerdem können wilde Tiere auch Krankheiten, wie die Tollwut, übertragen. Nehmen Sie sich daher in Acht und halten Sie sich zurück bis die informierten Einsatzkräfte vor Ort sind.

Wildunfall: Lässt er sich vermeiden?

In der Regel gibt es für den Autofahrer keine Chance, den Wildunfall zu vermeiden, wenn das Tier im letzten Moment auf die Fahrbahn springt. Eine Vollbremsung kann in diesem Fall nur noch die Aufprallgeschwindigkeit minimieren und die Folgen damit möglichst geringhalten. Allerdings können Sie das Risiko von Wildunfällen minimieren, wenn Sie vorsichtig und umsichtig fahren. Gebiete, in denen starker Wildwechsel herrscht, sind mit entsprechenden Verkehrszeichen versehen. Achten Sie auf diese Warnhinweise und passen Sie Ihre Geschwindigkeit an. Schauen Sie auch auf den Fahrbahnrand, um mögliche Wildtiere rechtzeitig zu erkennen.
Wildtiere sind Rudeltiere, die in der Regel nicht alleine unterwegs sind. Sollte Ihnen also ein Wildschwein oder Reh begegnen, müssen Sie damit rechnen, dass weitere Tiere in der Nähe sind. Nutzen Sie keinesfalls die Schweinwerfer, um die Tiere zu vertreiben. Sie werden vom grellen Licht geblendet, werden orientierungslos und laufen erst recht auf die Straße. Sie können stattdessen die Hupe verwenden, um die Tiere von der Fahrbahn zu bringen.

Eine Wildschweinrotte auf einer Landstraße. (Verhalten bei Wildunfällen)

Kompakt und bis zu 200 Kilo schwer: Wildschweine sind für PKWs und Autofahrer eine große Gefahr. Regelmäßig kommt es zu schweren Verkehrsunfällen. Nach einer Kollision sollten Autofahrer besonders vorsichtig sein, denn verletzte Wildschweine sind für Menschen besonders gefährlich.

 

Welche Gefahren birgt ein Wildunfall?

Ein Wildunfall kann massive Folgen mit sich bringen, darüber sollten Sie sich bewusst sein. Einer Aufprallgeschwindigkeit von etwa 60 Stundenkilometern ist mit einem Gewicht von bis zu fünf Tonnen zu vergleichen. Dennoch sollten Sie niemals versuchen, dem Tier auszuweichen, denn eine Kollision mit dem Gegenverkehr übersteigt diese Kräfte um ein Vielfaches. Außerdem zahlt die Versicherung den Schaden nur, wenn er nachweislich vom Wild stammt. Kollidieren Sie aufgrund eines Ausweichmanövers mit dem Baum, bleiben Sie auf Ihren Kosten sitzen.

Übernimmt die Versicherung den Schaden beim Wildunfall?

Wie bereits erwähnt, ist die Schadensübernahme durch die Versicherung in der Regel kein Problem. Wichtig ist jedoch das richtige Verhalten bei Wildunfällen. Als Fahrzeugführer Dafür sollten Sie aber beweisen können, dass der Schaden tatsächlich durch einen Wildunfall entstanden ist. Ein Vorteil ist es, wenn Sie die Wildschadenbescheinigung des zuständigen Jägers vorlegen können. Übrigens: Das gilt nur, wenn der Unfall mit Haarwild entstanden ist. Sollten Sie mit einem Haus- oder Nutztier kollidieren, haftet der Besitzer.
Ein weiteres Problem gibt es, wenn das Wildtier schon vor dem Aufprall tot war. Dann zahlt die Versicherung den Schaden nicht. Im Idealfall können Sie Zeugen benennen, die den Unfall gesehen haben und erklären können, dass das Tier erst durch den Unfall getötet wurde.
Sollten Sie sogar eine Vollkaskoversicherung besitzen, brauchen Sie sich keinerlei Sorgen zu machen. Alle Schäden – sogar durch Ausweichmanöver – werden beglichen und ein Nachweis sowie die Benennung von Zeugen ist gar nicht erforderlich.

 

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Reifen selber wechseln leicht gemacht

Reifen selber wechseln leicht gemacht

Zum Winter hin sollten Winterreifen und zum Frühling hin Sommerreifen montiert werden. Manchmal ist ein Reifenwechsel aber auch erforderlich, weil die Reifen schon alt oder stark abgenutzt sind. Viele Fahrzeugbesitzer bringen ihr Fahrzeug in eine Werkstatt, um diese Arbeit ausführen zu lassen. Doch in vielen Fällen ist dies gar nicht notwendig. Und so gilt: Wer die Reifen selber wechselt, spart viel Geld und Zeit.Doch wann ist ein Reifenwechsel notwendig und was benötige ich, um Reifen selber wechseln zu können? Im nachfolgenden Text erklären wir Ihnen, worauf Sie achten sollten, wenn sie Planen, die Autoreifen an Ihrem Fahrzeug selber zu wechseln.

Ein Autoreifen liegt mit einem Radmutternschlüssel vor einem Auto, auf der Straße (Autoreifen selber wechseln).

Bei einem Reifenwechsel sollte darauf geachtet werden, dass das Fahrzeug auf einem ebenen Untergrund steht. Steht das Auto an einer befahrenen Straße, achten Sie besonders auf den Eigenschutz. Die Gefahr, dass andere Verkehrsteilnehmer sie beim Reifenwechseln übersehen, sollte nicht unterschätzt werden.

 

Voraussetzungen, um die Reifen selber wechseln zu können

vor Beginn der Arbeiten sollte der passende Ort ausgewählt werden, um den Reifenwechsel durchzuführen. Wichtig ist vor allem, dass der Untergrund fest und eben ist. Auf keinen Fall sollten Reifen auf einem abschüssigen Gelände gewechselt werden, zu groß ist die Gefahr, dass der PKW abrutscht und Schäden oder Verletzungen verursacht. Am besten geeignet sind betonierte Plätze, auf denen auch der Wagenheber einen sicheren Halt findet. Acht Sie immer darauf: Das Fahrzeug muss sicher stehen. Dazu gehört es auch, dass ein Gang eingelegt und die Handbremse angezogen ist.
Natürlich benötigen Sie auch einige Werkzeuge, um die Reifen an Ihrem Fahrzeug selber zu wechseln.

 

Das benötigen Sie mindestens:

 

Einen stabilen Wagenheber

In fast jedem Fahrzeug gehört ein Wagenheber zur serienmäßigen Ausstattung. Dieser eignet sich meistens nur für Notfälle. Sowohl die Stabilität als auch die Handhabung lassen bei vielen Modellen stark zu wünschen übrig. Deutlich einfacher gelingt die Arbeit mit einem hydraulischen Rangierwagenheber. Dieser steht zudem sehr viel sicherer.

Einen passenden Radmutterschlüssel, einen Schlagschrauber oder einen Drehmomentschlüssel

Auch der Radmutternschlüssel, der zum Bordwerkzeug des Autos gehört, ist eher etwas für den Notfall am Fahrbahnrand. Einfacher, weil weniger Kraftaufwand erforderlich ist, gestaltet sich die Arbeit mit einem Radkreuz oder einem Kreuzschlüssel. Diese Werkzeuge sind verhältnismäßig günstig und in jedem Baumarkt oder Werkzeughandel zu finden. Noch komfortabler ist das Reifenwechseln mit einem Schlagschrauber. Ob druckluftbetrieben, oder elektrisch – wer mit wenig Kraftaufwand Reifen selber wechseln will, sollte den Erwerb eines solchen Werkzeuges in Betracht ziehen. Besondere Präzision verspricht ein Drehmomentschlüssel. Dieses Werkzeug ist einem Schraubenschlüssel ähnlich, jedoch lässt sich die Kraft einstellen, mit der die Radmuttern angezogen werden. Auf diese Weise kann jeder, der seine Reifen selber wechseln will, sichergehen, dass die Radmuttern fest genug angezogen sind.

 Einen Kompressor oder die Möglichkeit, den Reifendruck zu korrigieren

Wurden Reifen über einen längeren Zeitraum gelagert, verlieren sie häufig an Druck. Vor Fahrtantritt muss deshalb der Reifendruck geprüft und eventuell korrigiert werden. Dafür eignet sich ein Kompressor besonders gut. Viele der neueren Automodelle haben ein kleines Modell für den Zigarettenanzünder in der Grundausstattung. Wer keinen eigenen Kompressor besitzt kann auch die Reifenfüllanlage einer Tankstelle nutzen. Dann sollte jedoch darauf geachtet werden, dass die Reifen vor der Montage geprüft werden. Denn wenn sie mit zu wenig Luft montiert wurden, stellt die Fahrt zur nächsten Tankstelle ein großes Sicherheitsrisiko dar.

 

Wann sollten die Reifen gewechselt werden?

Neben dem Wechsel von Sommer- auf Winterreifen gibt es auch noch andere Situationen, in denen die Reifen gewechselt werden müssen. Ein Grund sind Schäden. Dabei muss es sich nicht um einen Plattfuß handeln. Manchmal treten an den Reifenflanken Schäden auf, weil versehentlich der Bordstein beim Einparken touchiert wurde. In den Bereichen wird durch solch einen Vorfall ein wenig von der Oberfläche abgeschliffen. Dadurch verringert sich die Materialstärke, sodass die Reifen nicht mehr das erforderliche Maß an Sicherheit bieten können. Bei einer hohen Belastung, wie beispielsweise bei hohen Kurvengeschwindigkeiten oder bei einer Vollbremsung, kann ein beschädigter Reifen platzen.

Das Wechseln der Reifen ist auch dann erforderlich, wenn die Profiltiefe zu gering geworden ist. Laut Gesetz muss die Tiefe mindestens 1,6 Millimeter betragen. Experten raten aber, bereits ab einer Profiltiefe von weniger als 3,0 Millimeter die Reifen zu wechseln. Ist die Profiltiefe noch in Ordnung, aber die Reifen sind bereits älter als sechs Jahre, sollten sie ebenfalls gewechselt werden. Die Gummimischung wird mit der Zeit porös, sodass sich häufig an den Flanken oder auch an den Laufflächen kleine Risse bilden.

 

So gelingt es, die Reifen selber zu wechseln

Ein Mann wechselt den Reifen eines Autos (Autoreifen selber wechseln).

Für einen reibungslosen Wechsel der Reifen sind einige Werkzeuge erforderlich.

 

Grundsätzlich wird immer nur ein Reifen zurzeit gewechselt. Nachdem das Fahrzeug auf dem ebenen und festen Untergrund steht, wird begonnen, die Radbolzen von einem Rad zu lösen. Entgegen des Uhrzeigersinns werden die Radmuttern etwa eine halbe Umdrehung gelöst. Anschließend wird der Wagenheber an der richtigen Position angesetzt. Bei fast allen Autos befinden sich im unteren Bereich der Karosserie dazu Markierungen. Diese weisen auf die Position für den Wagenheber hin.

Mit dem Wagenheber wird das Fahrzeug dann soweit angehoben, bis etwa zwei Zentimeter Luft unter dem Reifen sind. Erst dann werden die Radmuttern oder die Radbolzen vollständig gelöst und das Rad von der Radnabe abgenommen. Hat sich an den Radbolzen schon Korrosion gebildet, dann sollte diese mit einer Drahtbürste wieder entfernt werden. Öl sollte nicht zum Einsatz kommen, weil es im erhitzten Zustand auf die Bremsscheiben geraten könnte.

Das andere Rad wird dann auf die Radnabe aufgesetzt, sodass die Bohrungen in der Felge mit den Gewindeaufnahmen in der Radnabe übereinstimmen. Nicht alle Reifen sind laufrichtungsneutral. Oftmals ist es bei Winterreifen so, dass es linke und rechte Reifen gibt. Diese dürfen nicht vertauscht werden. Erkennen ist dies an einem Pfeil, der die Laufrichtung anzeigt. Die Radbolzen brauchen dann nur noch eingeschraubt zu werden. Sie werden aber nur soweit festgeschraubt, bis das Rad komplett an der Radnabe anliegt. Nachdem das Fahrzeug wieder mit dem Wagenheber abgesenkt wurde, erfolgt das Festziehen der Radmuttern. Es wird empfohlen, die Schrauben überkreuz festzuziehen. Optimal ist es, wenn ein Drehmomentschlüssel zur Hand ist. Mit diesem können die Muttern oder die Bolzen mit dem vom Hersteller angegebenen Drehmoment angezogen werden. Daher sind sie weder zu fest noch zu lose.

Bei der Lagerung der Kompletträder gibt es ebenfalls einiges zu beachten. Die Reifen sollten immer in einem dunklen Raum eingelagert werden. Durch eine direkte Sonneneinstrahlung wird die Gummimischung ziemlich schnell porös. Am besten liegen die Reifen flach übereinander mit einem leicht erhöhten Luftdruck. Wer mit dem Gedanken spielt, selber die Reifen zu wechseln, sollte auch immer daran denken, dass ein geeigneter Lagerraum vorhanden sein muss. (Advertorial)

 

 

 

Freie Sicht bei Schmuddelwetter

Freie Sicht bei Schmuddelwetter

Regen, Glätte, Nebel

Autofahrer sind wegen der kürzeren Tage wesentlich häufiger bei Dunkelheit und Dämmerlicht unterwegs. Kommt dann auch noch schlechtes Wetter dazu, wird die Fahrt schnell zur Herausforderung. Umso wichtiger ist es, stets gute sowie freie Sicht zu haben. Grundvoraussetzung ist eine optimal funktionierende Fahrzeugbeleuchtung. Der Werkstattbesuch, um alles zu kontrollieren und gegebenenfalls Scheinwerfer neu justieren zu lassen, sollte zum Winteranfang selbstverständlich sein. Ganz wichtig ist es auch, die Scheiben möglichst sauber zu halten. Deswegen: Schlierende Wischerblätter sofort austauschen, den Füllstand der Scheibenwaschanlage regelmäßig kontrollieren und Frostschutzmittel nicht vergessen. Die Scheiben sollten übrigens nicht nur von außen, sondern auch von innen sehr gründlich gereinigt werden. Aber es geht nicht nur um das Auto, sondern auch um den Fahrer. „Wer hinter dem Lenkrad sitzt, sollte sein Sehvermögen regelmäßig überprüfen lassen“, rät Dr. Thomas Wöhler, Gesellschaftsarzt der Barmenia Versicherungen. Denn die Sehstärke verändert sich meist schleichend. Vor allem in der Dämmerung oder bei schlechtem Wetter werden Einschränkungen jedoch schnell gefährlich. Ein Sehtest beim Augenarzt verschafft Klarheit. Bei Schmuddelwetter ist es zudem ratsam, auf eine angepasste Geschwindigkeit zu achten. Die Faustformel lautet: Sichtweite ist gleich Fahrgeschwindigkeit. Beträgt die Sicht nur 50 Meter, sollte auch nicht schneller als 50 km/h gefahren werden – in diesem Fall mit eingeschalteter Nebelschlussleuchte. Wer Entfernungen schlecht abschätzen kann, dem hilft ein Blick auf die Leitpfosten am Straßenrand, die meist im Abstand von 50 Metern aufgestellt sind. (Advertorial)

Fahrtipps, Mobiles Reisen, Spritverbrauch

Foto: trendobjects/Fotolia/Barmenia

 

Schutzbrief: Hohe Prozesskosten nach Unfall vermeiden

Schutzbrief: Hohe Prozesskosten nach Unfall vermeiden

Pro Minute kommt es auf deutschen Straßen etwa vier bis fünf Mal zu einem Unfall. Wenn nicht klar ist, wer Schuld hat, geraten die Beteiligten oft in Streit. Dann hilft eine Verkehrsrechtsschutzversicherung.
Wenn der Versicherte im Straßenverkehr oder rund ums Thema Auto für sein Recht kämpfen muss, übernimmt die Versicherung die Kosten für Anwalt und Gericht, die sich schnell auf mehrere tausend Euro summieren können. Rechtsschutzversicherte gehen kein finanzielles Risiko ein: „Wenn sie vor Gericht Recht bekommen, muss der Gegner die Kosten erstatten, anderenfalls zahlt die Versicherung“, weiß Thiess Johannssen von den Itzehoer Versicherungen. Der Rechtsschutz greift auch schon vorher und übernimmt die Kosten für die Arbeit des Anwalts, zum Beispiel für den Schriftverkehr mit der Versicherung des Unfallbeteiligten. Eine Besonderheit der Itzehoer Versicherungen: Sie bieten eine Anwaltshotline an, bei der sich Versicherte bis zu fünf Mal im Jahr kostenfrei von ausgebildeten Fachleuten zu Rechtsschutzfragen beraten lassen können.

Grenzenlos sichere Urlaubsfahrt

Wer mit dem Auto in den Urlaub fährt, sollte auf unangenehme Überraschungen gut vorbereitet sein. Neben Warndreieck, Schutzweste und Verbandskasten empfiehlt es sich für den Fall vorzusorgen, dass der eigene Wagen im Ausland liegenbleibt. Hierbei hilft der sogenannte Schutzbrief, mit dem Autofahrer unter anderem Anspruch auf Pannenhilfe haben. Ein weiterer Vorteil der Police: Ist der Wagen nicht mehr fahrtüchtig, werden bei mehr als 50 Kilometern Entfernung vom Wohnort auch Bahnkosten übernommen. Bei einer Distanz von mehr als 1.000 Kilometern sind sogar Flugkosten eingeschlossen. Um die Leistungen in Anspruch nehmen zu können, sollte beim Abschließen des Schutzbriefs auf den Geltungsbereich geachtet werden. Dieser umfasst beispielsweise bei den Itzehoer Versicherungen ganz Europa. Mindestens genauso wichtig ist im Notfall der Krankenrücktransport. Dieser ist oft im Schutzbrief enthalten, ebenso wie die Kostenübernahme für einen Mietwagen oder anfallende Übernachtungen aufgrund einer Panne. Wer sich also im Notfall vor hohen Zusatzkosten schützen möchte, sollte auf einen Schutzbrief nicht verzichten. (Advertorial)

Fahrtipps, Mobiles Reisen, Spritverbrauch

Foto: Monkey Business/Fotolia/Itzehoer

Fahrerflucht: Wer zahlt den Schaden?

Fahrerflucht: Wer zahlt den Schaden?

Was tun bei einem Parkrempler?

Ein unachtsamer Moment, schon ist es passiert: Das Auto in der Parkbucht nebenan wurde touchiert. Wer jetzt einfach weiterfährt, macht sich strafbar. „Es drohen empfindliche Strafen wie Bußgeld, Punkte in Flensburg, Führerscheinentzug oder der Verlust des Versicherungsschutzes“, weiß Thiess Johannssen von den Itzehoer Versicherungen. Und auch ein Zettel an der Windschutzscheibe reicht nicht aus, um den Ort des Geschehens straffrei verlassen zu können. Wichtig: Der Unfallverursacher muss eine angemessene Zeit warten. Ist der Geschädigte nach etwa einer halben Stunde nicht wieder aufgetaucht, darf der Verursacher weiterfahren – nachdem er den Unfall der nächsten Polizeidienststelle gemeldet hat. Dabei sind Kennzeichen, Marke, Typ und Farbe sowie Standort des beschädigten Fahrzeugs zu nennen. Wer einen Schaden am eigenen Auto entdeckt und auf dem Parkplatz keinen Verursacher feststellen kann, sollte ebenfalls sofort die Polizei verständigen. Wird der Täter gefasst, kommt seine Haftpflichtversicherung für den Schaden auf.

Etliche Autofahrer dürften bei der Rückkehr zu ihrem geparkten Auto schon vor Wut fast in die Luft gegangen sein: Über den eben noch unversehrten Wagen zieht sich eine Schramme, mal klafft in der Stoßstange eine Delle, mal fehlt der Seitenspiegel. Vor allem aber fehlt: jede Spur des Verursachers. Der ist nämlich längst getürmt. Das Problem: Kann der Verursacher nicht ermittelt werden, bleiben die Geschädigten auf den Kosten sitzen – sofern sie nur einen Haftpflicht- oder Teilkasko-Schutz haben. „Auf der sicheren Seite sind Vollkasko-Versicherte“, erklärt Thiess Johannssen. „Die Vollkasko-Versicherung zahlt Schäden durch andere – sie zahlt aber auch, wenn jemand einen Schaden selbst verursacht hat.“ Die Versicherung holt sich das Geld später wieder vom flüchtigen Verursacher zurück, falls dieser doch noch gefasst wird. (Advertorial)

Fahrtipps, Mobiles Reisen, Spritverbrauch

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Das sollten Sie wissen: Was Winterreifen auszeichnet

Das sollten Sie wissen: Was Winterreifen auszeichnet

Nachdem die Sommerreifen den Autofahrern von Ostern bis Oktober gute Dienste geleistet haben, beginnen zum Anfang der kalten Jahreszeit die Winterreifen ihre Arbeit. Ihre speziellen Eigenschaften tragen zu mehr Sicherheit auf den Straßen bei. So bestehen Winterreifen aus einer besonderen Gummimischung, die durch ihren hohen Naturkautschukanteil bei kalten Temperaturen weniger verhärtet. Die Reifen sind insgesamt griffiger und bleiben auch bei Frost flexibel. Und die Haftung des Fahrzeugs auf dem Asphalt verbessert sich – nicht nur bei Schnee und Matsch, sondern ebenso auf regennasser Fahrbahn. Auch im Profil unterscheiden sich die beiden Reifentypen sichtbar. Winterpneus haben seitliche Lamellen, die sich mit Schnee und Eis verzahnen und ein Rutschen verhindern. Das erhöht die Sicherheit deutlich. Darauf weisen auch Experten immer wieder hin. Thiess Johannssen von den Itzehoer Versicherungen: „Wer im Winter mit Sommerreifen unterwegs ist, hat einen um mindestens 65 Prozent verlängerten Bremsweg. Bei einem Unfall drohen Punkte in Flensburg, Bußgelder und der Verlust des Versicherungsschutzes.“ Winterreifen lassen sich leicht an dem Schneeflocken-Symbol erkennen und sollten aufgezogen werden, sobald die Temperaturen auf unter 7 °C sinken. (Advertorial)

 

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